VHS Leinfelden-Echterdingen

25 Allgemeinbildung Geschichte Strafe, Haft und Justiz – Führung durch das Strafvollzugsmuseum Ludwigsburg NEU Das Museum der ehemaligen Justizvollzugsanstalt Ludwigsburg führt durch die Geschichte von Folter, Haft und Gefängnisalltag. In einem der ältesten Gebäude der Barockstadt erwartet Sie auf zwei Etagen eine Auswahl aus fast 5.000 Exponaten der eigenen Sammlung und zusätzlichen Leihgaben. Entdecken Sie Häftlingskleidung, originale Guillotinen, eine authentisch eingerichtete Gefängniszelle sowie Objekte rund um die Rote Armee Fraktion (RAF). Die Führung bietet Einblicke in die Geschichte des Strafvollzugs und regt zugleich zum Nachdenken über gesellschaftlichen Wandel und Rechtssysteme an. Um eine zusätzliche Spende von mindestens 5 € im Museum wird gebeten. Di, 17.3.2026, 15.30–17.30 Uhr Ludwigsburg, Eingang des Strafvollzugsmuseums, Schorndorfer Straße 38 (Keine Ermäßigung möglich) 261-1152 € 5 Das KZ in Leonberg Führung auf dem Weg der Erinnerung Vom Frühjahr 1944 bis April 1945 gab es in Leonberg ein SS-geführtes Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof. Im Laufe eines Jahres arbeiteten insgesamt 5000 Männer aus 24 europäischen Ländern in den beiden bombensicheren Röhren des Engelberg-Tunnels. An sieben Tagen die Woche und in Zwölf-Stunden-Schichten mussten sie die Tragflächen des Messerschmitt-Düsenjägers 262 herstellen. Im April 1945 wurde das Lager wegen der näher rückenden alliierten Truppen geräumt. Zurück blieb ein Massengrab für die an den katastrophalen Haft- und Arbeitsbedingungen zu Tode gekommenen Gefangenen. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gedenkstätte führen durch die Dokumentationsstätte im alten Engelbergtunnel und auf dem „Weg der Erinnerung“. Individuelle Anreise. Parkplätze: Parkhaus Altstadt, Einfahrt Seestraße oder (sehr begrenzt) Parkplatz beim Friedhof, Burggasse. Treffpunkt am Haupteingang des Friedhofs. Sa, 27.6.2026, 11–13.30 Uhr Treffpunkt: Leonberg, Haupteingang Alter Friedhof, bei der KZ- Info Tafel 1, Seestraße (Keine Ermäßigung möglich) 261-1158 € 15 Die Geschichte Skandinaviens In Kooperation mit der vhs Filderstadt Matthias Hofmann, M. A. Die Geschichte Skandinaviens wurde geprägt von den Wikingern, die seit dem 9. Jh. Europa heimsuchten, aber auch von den Expansionsbestrebungen der Dänen, die bereits seit dem 6. Jh. immer wieder versucht haben, ihren Einflussbereich in Europa auszudehnen. Ganze Ausschreibung S. 8 Do, 2.7.2026, 19–20.30 Uhr Leinfelden, vhs am Neuen Markt, Raum 1 261-1145 € 14 Die Wikinger Seefahrer, Händler und Krieger In Kooperation mit der vhs Filderstadt Matthias Hofmann, M. A. Mittlerweile zeichnet die Forschung ein anderes Bild der Wikinger, als das der mordlustigen Räuber. Sie waren wohl in erster Linie wagemutige Händler, die im Kulturaustausch gerade rund um die Ostsee eine wichtige Rolle spielten. Ganze Ausschreibung S. 8 Mo, 8.6.2026, 19–20.30 Uhr Leinfelden, vhs am Neuen Markt, Raum 1 261-1143 € 14 Politik und Gesellschaft Mein „terroristisches“ Berufsleben als Staatsanwalt NEU Klaus Pflieger Klaus Pflieger arbeitete von 1975 bis 2013 in der Justiz, zunächst als Richter, später als Staatsanwalt. In Stuttgart war er an den Ermittlungen zum Tod der drei RAF-Gefangenen in Stammheim (1977) beteiligt und Anklagevertreter im Prozess gegen den wegen RAFUnterstützung verurteilten Anwalt Croissant. Als Mitarbeiter der Bundesanwaltschaft (1980–1985, 1987–1995) wirkte er u. a. an den Verfahren zum Oktoberfestattentat 1980, mehreren RAF-Strafverfahren (u. a. gegen Boock, Mohnhaupt, Klar), dem „Schleyer-Komplex“, den Todesschüssen auf Polizisten 1987 in Frankfurt sowie dem Brandanschlag von Mölln 1992 mit. Ab 1995 leitete er die Staatsanwaltschaft Stuttgart und war ab 2001 Generalstaatsanwalt in Württemberg, u. a. zuständig für den Amoklauf von Winnenden/Wendlingen und den NSU-Mord an Michèle Kiesewetter. In seinem Vortrag beleuchtet Pflieger diese Zeit. Do, 23.4.2026, 19–21 Uhr Leinfelden, vhs am Neuen Markt, Raum 1 261-1150 € 16 Der Weiße Ring Baden-­ Württemberg: Opferhilfe und Begleitung im Strafverfahren Online-Veranstaltungsreihe für Schöffen und Schöffinnen Peter Egetemaier, Weisser Ring Baden-­ Württemberg In Kooperation mit dem DVS-Landesverband Baden-Württemberg Der Weisse Ring unterstützt als größte Opferhilfsorganisation Deutschlands Menschen, die von Straftaten betroffen sind – während des gesamten Strafverfahrens und darüber hinaus. Der Vortrag behandelt Möglichkeiten und Grenzen der Opferhilfe, die Begleitung Betroffener im Strafverfahren, Ziele der Opferhilfe, Prävention, Politikberatung sowie die ehrenamtliche Arbeit im Weissen Ring. Ziel ist ein Überblick über Angebote und Tätigkeiten der Organisation und die Frage, wie Opfern effektiv geholfen werden kann, insbesondere angesichts der belastenden Situation vor Gericht. Mi, 25.2.2026, 18–19.30 Uhr vhs-Webseminar – live im Internet 261-1119W gebührenfrei Anmeldung unter: www.vhs-le.de | info@le-mail.de | 0711 1600 315 Allgemeinbildung Foto: ©pixabay

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